Willkommen zum Couch gesucht-Blog. Hier findet Ihr aktuelle Themen rund um den Tierschutz, Infos zu entlaufenen und Fundtieren und vieles mehr. Also, schaut regelmäßig rein! .

Couch gesucht

Aktuelles aus dem Tierschutz
Couch gesucht » Archive of 'Mai, 2009'

Schweinetötung in Ägypten

Grauenhafte Szenen der Tierquälerei spielten und spielen sich momentan in Ägypten ab. In Medienberichten sah man, wie hunderte Schweine mit Baggern auf LKW geworfen wurden. Einige Tiere starben dabei, oder brachen sich die Knochen. Die Schweine wurden zu Massengräbern transportiert, wo sie mit Chemikalien und Kalk überschüttet wurden. Sie starben einen langsamen und  grausamen Tod. Aus Berichten war zu hören, dass die Tiere bis zu 40 Minuten lang verzweifelt schrien.

Die offizielle Begründung: Man müsse gegen die Schweinegrippe vorgehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) lassen diese Begründung allerdings nicht gelten. Die WHO bezeichnet das Vorgehen als »unwissenschaftlich«. Politische und religiöse Motive scheinen die wahren Gründe zu sein.

Erster Erfolg

Nach einem internationalen Aufschrei - auch von der Albert Schweitzer Stiftung und unseren Unterstützern - wurde inzwischen angeordnet, die Tiere einzeln zu schlachten (siehe taz). Noch immer handelt es sich aber um eine vollkommen unsinnige Tötungsaktion.

Wie können Sie helfen?

Schreiben Sie an den ägyptischen Botschafter in Berlin, und fordern Sie ihn auf, sich dafür einzusetzen, dass die Tötungsaktion gestoppt wird.

Petition der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt:

http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-aktiv/petitionen/protest-gegen-schweinetoetungen-in-aegypten

Posted in Allgemeines, Tierquälerei

EU-Parlament verrät Tierschutz

Anfang Mai hat das EU-Parlament bei der Abstimmung über eine neue Tierschutzrichtlinie  deutlichere Verschlechterungen beschlossen.

Einige Punkte sind:

  • Tierversuche, die »erhebliche« Leiden verursachen und dazu »länger anhaltend« sind, sollen erlaubt sein.
  • Tiere dürfen wiederholt in schmerzhaften Experimenten verwendet werden.
  • Affen dürfen weiterhin für jeden nur denkbaren Zweck verwendet werden. Die Beschränkung auf Forschung für »lebensbedrohliche« und »schwächende« Krankheiten, wie die Kommission vorschlug, ist gestrichen.

Noch muß der Ministerrat zustimmen und ebenso noch einmal das EU-Parlament Wahl in einer zweiten Lesung.

Der komplette Artikel ist hier nachzulesen:

http://tierschutznews.ch/tiere/tierversuche/1436-eu-parlament-verraet-tierschutz.html

Die EU-Wahl steht vor der Tür - Wendet Euch an Eure Kandidaten, fragt nach deren Position und macht deutlich, wie Ihr dazu steht!

Posted in Allgemeines, Tierschutz

Gefahr durch Gülle

- Per E-Mail erhalten -

“Gefahr durch Gülle

Dies hab ich aus einem Forum mit der Bitte um Weiterleitung:

Wir mussten Freitag letzter Woche unseren Shadow in die Tierklinik bringen weil er nicht mehr richtig laufen konnte. Zunächst sah alles so aus als ob er sich entweder einen Hexenschuss oder einen Bandscheibenvorfall zugezogen hätte als er beim Treppenlaufen gestolpert ist.

Einen Tag später waren die Beschwerden so schlimm das er selbst mit Hilfe nicht mehr stehen oder gar laufen konnte. Seit Samstag ist er deshalb stationär in der Tierklinik. Da die Beschwerden nicht richtig zu den Untersuchungsergebnissen passten wurde dann anstatt ein Bandscheibenvorfall eine Nervenwurzelentzündung vermutet und behandelt.

Am Montag traten bei Ruby plötzlich genau die gleichen Symptome auf und auch sie konnte innerhalb eines 1/2 Tages nicht mehr selbstständig stehen oder laufen.

Ruby liegt nun ebenfalls in der Tierklinik und die weiteren Untersuchungen lassen eigentlich keine andere Diagnose als Botulismus zu.

Bei Botulismus handelt es sich um eine Vergiftung mit einem der giftigsten Stoffe die es gibt. Dieses Gift kann sich in Tierkadavern (toten Vögeln oder Mäusen) bilden, kommt sehr oft in Silagen vor und kann auch in Gülle enthalten sein. Bei diesem Gift handelt es sich um ein Nervengift, das die Verbindung zwischen Nerven und der Muskulatur unterbricht.

Das ist vermutlich bei uns die Quelle der Vergiftung. In den letzten 2 Wochen wurden bei uns immer wieder Felder und Wiesen mit Gülle besprüht. Wir haben zwar immer versucht die Hunde davor fern zu halten aber du weißt ja selber das das nicht klappt. Wir haben uns bis jetzt aber auch nicht wirklich Sorgen um die Gesundheit gemacht.

Ich will jetzt keine Panik verbreiten doch bitte warne alle Hundebesitzer die du kennst vor den Gefahren die eine solche Wiese haben kann. Such einfach mal im Internet nach Botulismus da wirst du einiges finden.

Gegen das Gift gibt es kein Gegengift oder ein Medikament mit der es  unschädlich gemacht werden kann. Es bleibt nichts anderes übrig als zu warten bis der Körper das Gift selbstständig wieder abgebaut hat. Dies kann je nach Giftmenge die aufgenommen wurde Tage, Wochen oder sogar Monate dauern.

Sollte sich das Gift Nervenbahnen erreichen die zum Herz, zur Lunge oder sonstigen lebenswichtigen Organen führen gibt es keine Hoffnung mehr. Doch selbst wenn dieser Fall nicht eintrifft, kann es sein das neurologische Schäden entstehen die nicht mehr behoben werden können.

Bei unseren beiden ist der aktuelle Stand das Shadow kaum noch ansprechbar ist, er hat vergangene Nacht über 40 Fieber gehabt und kann sich selbstständig nicht einmal mehr anders hinlegen.

Ruby geht es im Moment noch etwas besser wobei keiner weiß ob sie den Verlauf nur mit 2 Tagen unterschied durchmacht oder ob sie Glück hatte und sich nicht ganz so stark vergiftet hat. Doch auch sie ist quasi ab dem Hals gelähmt. Sie kann zwar die Gliedmassen bewegen doch sie hat kein bisschen Kraft mehr in den Beinen. Das schlimmste an dieser Sache ist das sie im Kopf noch voll da ist und dich mit großen Augen um Hilfe anfleht.

Die Heilungsaussichten sind zumindest für Shadow im Moment eher schlecht und wir müssen wohl Ende der Woche eine Entscheidung treffen, sofern sich sein Zustand nicht bis dahin gebessert hat. Sollte sich Rubys Zustand heute oder morgen ebenfalls noch verschlechtern, so werde ich sie  vermutlich ebenfalls noch diese Woche erlösen um ihr das Schlimmste zu
ersparen.

Ich weiß von einem Schäfer, der hat an einem Tag (!!) mehrere Dutzend Schafe verloren daran.

Ursache waren tote Mäuse in der Silage, er hatte wohl beim Mähen mehrere Mäuse mit “erwischt” gehabt die dann mit eingewickelt wurden in den Rundballen und durch Verwesung wurde “Clostridium Botulinum” gebildet, mit letalem Ausgang…

Anmerkung von mir:
Inzwischen mussten beide Hunde eingeschläfert werden.”

Posted in Allgemeines
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