Schweinetötung in Ägypten
Grauenhafte Szenen der Tierquälerei spielten und spielen sich momentan in Ägypten ab. In Medienberichten sah man, wie hunderte Schweine mit Baggern auf LKW geworfen wurden. Einige Tiere starben dabei, oder brachen sich die Knochen. Die Schweine wurden zu Massengräbern transportiert, wo sie mit Chemikalien und Kalk überschüttet wurden. Sie starben einen langsamen und grausamen Tod. Aus Berichten war zu hören, dass die Tiere bis zu 40 Minuten lang verzweifelt schrien.
Die offizielle Begründung: Man müsse gegen die Schweinegrippe vorgehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) lassen diese Begründung allerdings nicht gelten. Die WHO bezeichnet das Vorgehen als »unwissenschaftlich«. Politische und religiöse Motive scheinen die wahren Gründe zu sein.
Erster Erfolg
Nach einem internationalen Aufschrei - auch von der Albert Schweitzer Stiftung und unseren Unterstützern - wurde inzwischen angeordnet, die Tiere einzeln zu schlachten (siehe taz). Noch immer handelt es sich aber um eine vollkommen unsinnige Tötungsaktion.
Wie können Sie helfen?
Schreiben Sie an den ägyptischen Botschafter in Berlin, und fordern Sie ihn auf, sich dafür einzusetzen, dass die Tötungsaktion gestoppt wird.
Petition der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt:
http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-aktiv/petitionen/protest-gegen-schweinetoetungen-in-aegypten
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