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Aktuelles aus dem Tierschutz
Couch gesucht » Archive of 'Mai, 2010'

Gemeinsame Presseerklärung zu Beißvorfall in Thüringen

Nach dem furchtbaren Vorfall in Thüringen, bei dem ein kleines Mädchen zu Tode kam, haben

- der Deutsche Club für Bullterrier e.V.
- die Gesellschaft der Bullterrier Freunde e.V.
- die Staffordshire-Hilfe e.V.
- Bullterrier in Not e.V.
- TS Pitbull, Stafford & Co. Köln e.V.
- Hund und Halter e.V.

eine gemeinsame Presseerklärung abgegeben.

Beißvorfall vom 21.05.2010 in Oldisleben (Thüringen)

Der durch Hunde verursachte Tod eines kleinen Mädchens ist furchtbar und erschütternd. Insofern gibt es nichts zu beschönigen oder zu relativieren, zumal Erklärungsversuche den Vorfall nicht ungeschehen machen. Vielmehr gilt es nun, alles daran zu setzen, vergleichbare Ereignisse künftig zu vermeiden.

Dazu mag � wie aus der Politik zu vernehmen � durchaus eine Überarbeitung der Thüringer Gefahrhundeverordnung beitragen. Sinnvoll wäre es insofern ohne jeden Zweifel, vom Halter eines jeden Hundes einen Nachweis seiner Sachkunde zu verlangen. Denn wer sich � vor allem bevor er sich einen Hund anschafft � mit dem Verhalten von Hunden gegenüber Menschen und Tieren befassen muß erkennt gefahrgeneigte Situationen eher und reagiert besser sowie in aller Regel auch richtiger als ein unbedarfter Hundehalter, der frei nach dem Motto: �Es ist noch immer gutgegangen� dem Geschehen seinen Lauf läßt. Ferner ist es richtig und wichtig, daß jeder Hund haftpflichtversichert und mit einem Mikrochip gekennzeichnet ist.

Nicht zielführend zur Abwehr von von Hunden ausgehenden Gefahren ist allerdings die Einführung einer Liste vermeintlich gefährlicher Hunderassen. Nicht nur, dass wissenschaftlich lange geklärt ist, dass von Hunden bestimmter Rassen keine höheren Gefahren ausgehen als von anderen, nicht gelisteten Rassen; auch statistisch wird dies nicht nur, aber gerade in Thüringen durch die aktuelle Liste der Vorkommnisse mit Hunden im Jahr 2009 belegt. Denn in diesem Zeitraum wurden in Thüringen durch die Hunderassen American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Pitbull Terrier sowie Mischlinge dieser Rassen zusammen gerade einmal etwa 5% sämtlicher Vorfälle verursacht. Hunde der Rassen Labrador und Golden Retriever hingegen zeichneten für 10%, Schäferhunde für knapp 30% der Vorfälle verantwortlich. Die vermeintlich besonders gefährlichen Bullterrier sind überhaupt nicht aufgefallen.

Nach alledem bleibt festzuhalten, dass zur effektiven Gefahrenabwehr eine Rasseliste ein gänzlich untaugliches Mittel ist. Wichtig ist zum einen, Sachkunde und verantwortungsbewußtsein von jedem Hundehalter einzufordern - zum anderen muß auf Bundesebene endlich das seit langem geforderte Heimtierzuchtgesetz verabschiedet werden, welches nur noch eine kontrollierte und artgerechte Zucht durch sachkundige Züchter zuläßt und ausschließlich gewinnorientiertem Vermehren von Hunden einen Riegel vorschiebt.

Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes:

Lars-Jürgen Weidemann
2. Vorsitzender Hund und Halter e.V.
Duisburger Str. 272
45478 Mülheim an der Ruhr
Tel.: (02 08) 59 433 96
Fax.: (02 08) 59 433 93
Weidemann@rae-swl.de

Quelle:
http://www.hund-und-halter.de/files/Recht/Gutachten_Aussaetze/pdf/Gemeinsame%20PM.pdf

Posted in Allgemeines, Hundegesetze
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Petition an den Dt. Bundestag zum Verbot von Pelzfarmen

Hallo,

nur noch zwei Tage läuft diese wichtige Petition im Deutschen Bundestag!!

Die Politiker müssen wissen, das wir es nicht dulden, das “Pelztiere” in kleinen engen Käfigen dahinvegetieren bis sie kaltblütig ermordet oder bei lebendigem Leib gehäutet werden!!!

BITTE BITTE meldet Euch kurz an unterschreibt sie für Vater, Mutter, Kind und leitet sie an alle weiter die Ihr kennt!!!

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=10359

(Bitte den Link nach der Registrierung noch einmal anklicken. Er führt dann direkt zur Petition.)

Vielen Dank im Namen der Tiere!!!

Posted in Allgemeines, Tierquälerei
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Rumänien plant Massentötung von Straßenhunden

TASSO-Newsletter

Rumänien plant Massentötung von Straßenhunden!
Tierschützer laufen Sturm gegen neuen Gesetzentwurf

In Bukarest protestierten am 30. April 2010 mehrere Tierschutzorganisationen und Hunderte von Tierschützern gegen einen umstrittenen Gesetzentwurf, der seit Tagen Medien und Bevölkerung beschäftigt, weil er, wenn er Realität wird, dem Umgang mit Straßenhunden eine neue, unvorstellbare Dimension der Gewalt verleihen wird. Vorgesehen sind u.a. die großflächige Tötung der Straßenhunde im ganzen Land, das Verbot der Fütterung von herrenlosen Tieren und die Tötung aufgegriffener Hunde bereits nach sieben (bislang 14) Tagen.

Die geplante Fang- und Tötungsaktion soll in der Hauptstadt Bukarest beginnen, in der nach Schätzungen fast 100.000 herrenlose Hunde leben, und danach auf das gesamte Land ausgeweitet werden. Ziel der Hundefänger, so Carmen Arsene von der “Nationalen Tierschutzvereinigung Rumäniens” werden alle Tiere sein, junge, alte, gesunde, kranke, verletzte, aggressive und sanfte – und ebenso vielfältig die Tötungsmethoden. Augenzeugen berichteten schon in der Vergangenheit immer wieder von erschreckenden Vorfällen, in denen Behörden das Erschlagen, Vergiften, Strangulieren, Erschießen etc. zuließen und bewusst einkalkulierten, dass die gefangenen Hunde in den Tötungsstationen jämmerlich an Hunger, Beißereien und Verletzungen verendeten.

Der bmt, TASSO und der ETN protestieren bei allen rumänischen Verantwortlichen und werden prüfen, ob die vorgesehene Massentötung von Hunden gegen europäisches Recht verstößt.

Rumänien muss wissen, dass Europa die Tötungen nicht dulden wird. Protestieren Sie jetzt mit uns gegen den neuen Gesetzesentwurf.

© Copyright TASSO e.V.

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Air Berlin streicht Tierschutz aus dem Programm

Neues von ZERGportal
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Air Berlin bringt leere Tiertransportboxen nicht mehr kostenlos zurück nach Spanien.
Für die Tierschutzorganisationen auf Mallorca und Ibiza ist das eine Katastrophe.
Der Transport von vielen Tierheiminsassen nach Deutschland ist gefährdet.

Bisher hat Air Berlin die leeren Transportboxen, die auf Flügen vorgeschrieben sind, kostenlos nach Spanien zurückgebracht. Für die Tierschutzorganisationen eine ungeheure Erleichterung. Doch seit Mitte April berechnete Air Berlin die Boxen wie normales Übergepäck mit 10 Euro pro Kilo. Bei einem Gewicht von bis zu 11 Kilogramm pro Behältnis kommt da einiges zusammen. Rechnet man ein Durchschnittsgewicht von acht Kilo pro Box, kommen bei 60 Transporten im Sommer Mehrkosten von 4.800 Euro auf D.U.O. zu. Für den Verein eine Summe, die er nicht tragen kann.

�Und auch von den adoptionswilligen Tierfreunden kann man nicht erwarten, dass sie diese zusätzlichen Kosten übernehmen�, sagt Christiane Michel von D.U.O. �Die Schutzgebühr pro Tier beträgt 250 Euro plus 40 Euro Transportkosten. Wenn dazu noch Rückführungskosten für Leergut kämen, würde dies zu noch weniger Vermittlungen führen�, befürchtet sie.

Air Berlin erklärt die Entscheidung auf Nachfrage wie folgt: �Eine kostenlose Beförderung von Transportboxen ist seit der Überarbeitung unserer Gepäckbestimmungen nicht mehr möglich� sagt Air-Berlin-Sprecherin Diane Daedelow.

Mit dieser Änderung habe Air Berlin ein �klares und transparentes System geschaffen, das gleiche Tatbestände - nämlich Zusatzgepäck - gleich behandelt�. Daedelow weiter: �Jedes Zusatzgepäck verursacht neben höheren Handlingkosten auch einen höheren Treibstoffbedarf durch das zusätzliche  Gewicht. Das steht im Gegensatz zu unserem Bemühen, möglichst den Treibstoffbedarf und damit auch den Co2-Austoß zu reduzieren.�

Lesen Sie bitte weiter:

Comprendes-Mallorca.de

Christiane Michel von D.U.O. Ibiza: �Wir stehen hilflos vor diesem nicht zu bewältigenden
Problem. Bitte schicken Sie eine Mail an serviceteam@airberlin.com

Wir hoffen, dass durch Ihr Engagement die Airberlin ein Einsehen hat.

Es sind nur ein paar Minuten Ihrer Zeit. Für die Auslandstiere könnte es das Ende ihres Lebens
sein.�

Online-Petition, bitte unterschreiben!
http://www.thepetitionsite.com/144/–if-gte-mso-9xml-wworddocument-wviewnorm

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http://ZERGportal.de
Das Tierschutzportal für Tiere in Not

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