Willkommen zum Couch gesucht-Blog. Hier findet Ihr aktuelle Themen rund um den Tierschutz, Infos zu entlaufenen und Fundtieren und vieles mehr. Also, schaut regelmäßig rein! .

Couch gesucht

Aktuelles aus dem Tierschutz
Couch gesucht » Posts in 'Allgemeines' category

In eigener Sache: Facebook

Einige werden sich vielleicht wundern, daß die letzten Tage auf dem recht neuen Facebook-Account von Couch gesucht nichts los war. Der Grund ist, daß ich mich leider z.Zt. nicht einloggen kann, da FB auf einmal darauf besteht, daß ich mich mit Telefonnummer verifiziere - Was ich nicht vorhabe.

Wenn ich mehr Zeit habe, werde ich mich da mal hinterklemmen, ob es da eine andere Lösung gibt (Wer etwas weiß, bitte her damit), also bis dahin bitte nicht wundern über die Stille… ;-)

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Bundesverdienstkreuz für Claudia Schürmann (Bullterrier in Not)

HERFORD
Ein Herz für die Ungeliebten
Bundesverdienstkreuz für Claudia Schürmanns Engagement für “Bullterrier in Not”

VON MEIKO HASELHORST

Herford. “Wer nimmt Kitty?”, fragt eine Tierschützerin beim Fototermin. Bürgermeister Bruno Wollbrink scheint der Mini-Bullterrier nicht ganz geheuer zu sein. Er verweist auf Landrat Christian Manz. Der hat weniger Berührungsängste und nimmt Kitty auf den Arm. Wollbrinks Bedenken sind unbegründet: Claudia Schürmann - seit gestern Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande - hat der Hundedame schließlich Manieren beigebracht….

Ganzer Text und Quelle

Couch gesucht sagt:

Herzlichen Glückwunsch!!!

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Kastrationspflicht von Katzen in Verden und Hildesheim

TASSO-Newsletter

Kastrationspflicht von Katzen in Verden und Hildesheim

In Niedersachsen ist vor kurzem nicht nur ein neues Hundegesetz eingeführt worden. Als eine der ersten Städte in Deutschland nach Paderborn widmen sich nun Hildesheim und Verden verstärkt der Problematik der sich unkontrolliert vermehrenden Katzen. Vorbild für  die neue Verordnung in Verden ist Delmenhorst. Dort wurde  bereits 2010 eine Katzenschutzverordnung eingeführt. Der stellvertretende Fachbereichsleiter des Ordnungsamtes in Verden, Herr Rolf Schwirz, ist mit dem Ergebnis der im Februar 2011 in Kraft getretenen Verordnung sehr zufrieden. Auch seitens der Katzenbesitzer gab es kaum Widerstand, zumal die Kastrationsaktion anfangs von der Stadt bezuschusst wurde, so Schwirz im Gespräch mit TASSO. Mit der Verordnung, die durchaus Gesetzescharakter hat, trägt die Stadt Verden nachhaltig zur Entlastung des ortsansässigen Tierheims bei. Neben der Pflicht, die Katzen kastrieren zu lassen, muss auch jede Katze einen Chip tragen. Der  hannoversche Tiermediziner Professor Hackbarth hält sogar einen Sachkundenachweis für Katzen für nicht abwegig. “Alles deutet darauf hin, dass die Politik in Deutschland langsam umdenkt und Tierhalter mehr in die Verantwortung für ihre Tiere nehmen will. Verordnungen wie in Hamburg, Berlin und jetzt in Niedersachsen - um nur einige Länder zu nennen - werden mittelfristig für alle Bundesländer eingeführt werden”, ist sich Philip McCreight von TASSO sicher. “Ein Weg, den wir Tierschützer nur begrüßen können.”

© Copyright TASSO e.V.

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Verbot des Verkaufs von Tieren im Zoohandel - Petition

Anfang März wurde beim Bundestag eine Petition für das Verbot des Verkaufs von lebenden Tieren im Zoohandel eingereicht. Leider gibt es erst 74 Unterschriften!

Enddatum: 24.06.2011

Gerade erst wurde Zoohändler Zajac in Duisburg der Verkauf von Hundewelpen genehmigt:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Viel-Kritik-an-geplantem-Handel-mit-Hundewelpen-bei-Zoo-Zajac-in-Duisburg-id4395951.html

http://www.tierheim-lechleite.de/news/newsdetails/article/petition-gegen-den-verkauf-von-hundewelpen-bei-zoo-zajac.html?tx_ttnews[backPid]=113&cHash=cad14375a5c82f7b2a5bbd4678b30299

Bitte unterschreibt und leitet weiter:

Der Deutsche Bundestag möge ein Verbot des Verkaufs von lebenden Heimtieren im/in Zoofachhandel/Ladengeschäften beschließen. Vornehmlich für Kleintiere wie Ratten, Mäuse, Meerschweinchen, Hamster, Zwergkaninchen, Chnichillas, sogennanten Minischweine, Reptilien, Katzen und Hunde.

Begründung

Besonders das Anbieten von Kleintieren sogenannten Streicheltieren aber auch Hunden und Katzen im zooligschen Fachhandel verführt zu unüberlegten Spontankäufen. In aller Regel findet keine ausreichende Aufklärung über die artgerechte Haltung der Tiere statt.

Die Verkaufsgehege in denen die Tiere präsentiert werden sind zu klein und bieten keine ausreichenden Rückzugsmöglichkeiten. Die Tiere stehen permanent unter großem Stress, besonders bei Nacht - und dämmerungsaktiven Tieren wie Hamstern ist es nahezu tierquälerisch tagsüber immer wieder in ihrer Ruhephase gestört zu werden um potentiellen Käufern präsentiert zu werden.

Hundewelpen sind sehr sensible, hochsoziale Tiere, deren sachgerechte Aufzucht und Sozialisation in einem Ladenbetrieb nicht gewährleistet werden kann. Es ist den Käufern auch nicht möglich Elterntiere in augenschein zu nehmen oder sich ausreichend über die Zuchtbedingungen zu informieren.

Besonders bei Hunden und Katzen ist davon auszugehen dass der Bedarf nicht durch seriöse Züchter die im Fall von Rassehunden dem VDH und seinen Mitgliedsvereinen angeschlossen sind, bereit gestellt wird.

Gerade Hundewelpen brauchen viele Ruhephasen und genügend Rückzugsmöglichkeiten um sich optimal entwickeln zu können und das kann ebenfalls in einem Zoogeschäft nicht geboten werden. Besonders in der wichtigsten Phase der Sozialisierung von der 8. bis zur 16. Lebenswoche muss ein Welpe vielfältige Erfahrungen die auf ihn abgestimmt sind machen, auch das ist in einem Ladengeschäft nicht möglich. Dort erlebt der Welpe permanenten Stress durch den Publikumsverkehr und ein hohes Maß an Überforderung, während ihm andere wichtige Entwicklungsimpulse fehlen.

Hinzukommen auch seuchenrechtliche Bedenken - der volle Impfschutz wird in aller Regel erst nach der 12. Woche erreicht.

Ein weiteres Problem stellen Jungtiere dar die nicht verkauft werden und was mit diesen dann geschieht ? Ein bisher völlig ungeklärter Bereich. Unüberlegt angeschaffte Tiere, die zurückgegeben werden von Käufern stellen ebenfalls ein Problem dar, es ist unrealistisch das ein Zoofachgeschäft beispielsweise Hunde und Katzen regelmäßig zurücknimmt, in aller Regel müssen diese dann von Tierschutzorganisationen versorgt und aufgenommen werden.

Der Tierschutz wurde im Grundgesetz verankert und Tieren der Status als Mitgeschöpfe zugesprochen, das verbietet den keinesfalls tiergerechten, artgerechten und rassegerechten Verkauf im zoologischen Fachhandel.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=16997

Man muß sich einmalig auf der Seite registrieren, kann dafür allerdings jede Petition unterzeichnen, die man unterstützen möchte - Ein Weg, daß unsere Stimme als Wähler auch mal abseits von den Wahlen gehört wird.

Danke!

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Fazit Aktion “Wühltischwelpen - nein Danke”!

TASSO-Newsletter

„Wühltischwelpen – nein Danke!“
Das haben wir dank Ihrer Hilfe 2010 erreicht.
Die ersten Ergebnisse der Aktion

Ein Hund zum Schleuderpreis von ein paar Euros, egal wie es dem erst wenige Wochen alten, von der Mutter getrennten Tier dabei geht: Das war der Anlass zu der Ende 2009 von TASSO, ETN und bmt gestarteten Kampagne “Wühltischwelpen – nein Danke!”.

Die Profitgier der Händler steht hier an erster Stelle. Die Gesundheit und das Wohlergehen des Tieres spielen keine Rolle. Bereits 2010 hat die Kampagne erste Früchte getragen. Die Presse hatte großes Interesse an Berichterstattungen: Insgesamt wurde fast jede Woche ein Artikel über die Wühltischwelpen publiziert, und auch in mehreren Fernsehsendern wurde teils mit versteckter Kamera das bis dahin verschwiegene Thema öffentlich gemacht.

Fast 400 Betroffene haben sich auf www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Wuhltischwelpen gemeldet und ihre Erfahrungsberichte eingestellt, Tausende Menschen haben bei TASSO Informationsmaterial angefordert. Im Sommer 2010 organisierten die drei o. g. Tierschutzorganisationen die erste Demonstration gegen einen der größten Welpenhändler in Deutschland. Über 100 Menschen hatten sich für einen Aufmarsch zusammengefunden, um ihren Unmut zu bekunden. Viele fühlten sich von dem Welpenhändler betrogen.

Im Herbst erfolgte dann das erste deutschlandweite Treffen Betroffener. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht und Ideen entwickelt, wie man möglichst flächendeckend aufklären kann.

Um die Politik zum Handeln aufzufordern, wurde eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht. Über 32.000 Stimmen konnten dank der Hilfe von Tierfreunden gesammelt werden. Noch hat der Petitionsausschuss nicht darüber entschieden, ob man der Forderung der Tierschutzorganisationen, den gewerblichen Handel zu verbieten, nachkommen wird.

Wir sind gespannt und werden auch 2011 für die Rechte der Tiere kämpfen. Dabei hoffen wir auch auf Ihre Unterstützung.

© Copyright TASSO e.V.

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Silvester

Presse-Mitteilung

Silvester-Feuerwerk:
So nehmen Sie Ihren Tieren den Stress

TASSO gibt Tipps für den lauten Jahreswechsel

Hattersheim, 28.12.2010 – Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder Zehntausende von Hunden und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:

* Zitternde Tiere nicht trösten, das bestärkt sie nur in ihren Ängsten
* Keine Ohren verstopfen, das regt sie nur noch mehr auf
* Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, “menschliche” Beruhigungsmittel wie Baldrian sind angeblich wirkungslos
* Manche Tierhalter schwören auf alternative Präparate wie Homöopathika (Phosphorus) oder Bach-Blütenextrakte (Rescue), deren Wirkung ist aber nicht wissenschaftlich nachgewiesen
* Die Tierhalter dürfen selber keine Angst vor dem Knallen haben, das würde sich auf ihre Tiere übertragen
* Haustiere während des Feuerwerks auf keinen Fall allein lassen
* Bestehen „Fluchtmöglichkeiten“ – beispielsweise durch eine geöffnete Haus- oder Terrassentür – Hunde unbedingt anleinen und Katzen in eine Transportbox setzen

Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale: “Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: Selber mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos.” Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. “Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung”, ergänzt McCreight.

© Copyright TASSO e.V.

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2 Barsois entlaufen & verkauft - Nach Berlin?

Wir brauchen Hilfe - umfassende Hilfe. 2 Barsois, die Ende Mai in Polen entlaufen sind, wurden aufgegriffen und nach Berlin verkauft. Ich bin Züchterin der einen Hündinnen und ich, sowie die Eigentümer beider Hunde suchen Menschen, die uns helfen beide Barsois wieder zu finden und nach Hause zu holen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns helfen und einen Aufruf veröffentlichen könnten. Wir haben Monate der Angst um die Hunde durchgestanden bis uns nun die Nachricht erreichte, dass sie in Berlin sein sollen.

Bitte unterstützen Sie uns.

Ich bin Inken C. Neumann, Barsois vom Sölring Hüs

WIR BRAUCHEN HILFE ******* 2 BARSOI HÜNDINNEN SIND IN POLEN ENTLAUFEN

aufgegriffen worden und verkauft nach Berlin BEIDE Hündinnen sollen jetzt in Berlin sein!!!

Eine der Hündinnen ist Ladoga vom Sölring Hüs / schwarz mit etwas tan ******* genannt LADY

Die andere Hündin ist Cars Ivans Knyazhna Maria / tri colour ******* genannt MARISKA

Kontakt
Soelring.Hues@gmx.de
04292-818542
www.soelring-hues.de

Posted in Allgemeines, Entlaufene Tiere
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Pferdekrise in Irland Verhökert, vergessen, verhungert

In den Boomjahren leisteten sich viele Iren edle Pferde als Statussymbol - in der Krise werden die Vierbeiner zur Last. Die Folge: Viele Tiere werden einfach ausgesetzt und streifen herrenlos über die Insel. Ihnen droht im Winter ein qualvoller Hungertod….

Ganzer Text und Quelle:
Spiegel Online

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Petition gegen die betäubungslose Kastration von Ferkeln

Auf der Seite des Deutschen Bundestages finden Sie eine Petition zum Verbot des betäubungslosen Kastrierens männlicher Ferkel.

Petition gegen die betäubungslose Kastration von Ferkeln

Hier in Deutschland ist es ERLAUBT, männliche Ferkel BETÄUBUNGSLOS zu kastrieren! Man bedenke auch, wie viele Schweine es in Deutschland gibt - nicht nur ein paar Hundert, sondern Millionen! Das heißt millionenfache Qualen und Schmerzen für die Tiere!

Natürlich steht es den Schweinehaltern frei, ob sie für die Kastration einen Tierarzt engagieren, der die Tiere vorher betäubt. Doch wenn es kein Gesetz gibt, das dies zur Pflicht macht, dann wird es eben aus Zeit- und Kostengründen ohne Arzt und Betäubung selbst gemacht. Und genau das ist ein Faktor, der die Billigwurst vom Discounter so preiswert macht. Je mehr man an den Tieren sparen kann, desto günstiger ist das Endprodukt - die Salami auf dem Frühstücksbrot.

Bitte helfen Sie, indem Sie die Petition unterzeichnen. Ende der Mitzeichnung ist der 24. Dezember.

Quelle:

Posted in Allgemeines, Tierquälerei
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Petition für Rottweilerhündin Nessie

An alle Tierfreunde und an die, die die Petition für „Nessi“ unterschrieben haben oder noch unterschreiben wollen!

Sehr wichtig! Bitte die Unterschrift mit dem nachfolgenden E-Mail, das ihr anschliessend automatisch bekommt, unbedingt bestätigen! Ansonsten ist die Unterschrift ungültig!

http://www.petitiononline.ch/petition/willkuerliche-beschlagnahmung-der-4jaehrigen-rottweiler-huendin-nessie/20

Pressemitteilung habe ich nochmals unten angehängt!

Ja, Nessi lebt noch! Die Besitzerin geht sie täglich in der Todeszelle besuchen! Gestern war eine Journalistin mit dabei. Wir hoffen, dass nächste Woche in der Zeitung „Bock“ über diese ungeheure Beamtenwillkür berichtet wird.

Übrigends; der Kantonstierarzt Dr. Brunner sitzt im Vorstand des Schaffhauser Tierschutzvereins in dessen Tierheim Nessi nun auf ihre Todesstrafe wartet (siehe unten)!  So etwas darf nicht sein! Es ist als wenn ein Pädophiler in einem Kinderschutzverein und oder in einem Kinderheim arbeiten würde! Einfach ungeheuerlich!

Der Wesenstest mit „Nessi“ ging über 3 Stunden und dies ist laut Tierschutzgesetz ganz klar verboten und Tierquälerei!

Ich finde auch, dass wir in Schaffhausen vor dem Veterinäramt und vor dem Tierheim – das Tierheim steht gegenüber dem Veterinäramt- eine Demo machen sollten. Wer ist dabei?!

Edith Zellweger ATS
www.ats.schweizertierschutz.ch

Pressemitteilung!

Aufgrund einer Falschaussage eines Hundehalters wurde meine Rottweilerhündin „Nessi“ am Mittwoch 08. September 2010 mit einer „Superprovisorischen Verfügung“ beschlagnahmt! Dieser Herr behauptete; meine Hündin „Nessi“ sei auf seinen Hund losgegangen. Dabei geschah es genau umgekehrt.

Ich ging mit meiner Hündin mit Maulkorb und kurzer Leine abends spazieren –wohlverstanden meine Hündin hat noch nie einen Menschen oder ein anderes Tier angegriffen! Auf einmal stürzte im Dunkeln ein Hund auf meine Hündin. Den Besitzer konnte ich nicht sofort sehen, denn der Hund war an einer ausgezogenen Flexileine und der Besitzer war dadurch einige Meter entfernt von seinem Hund. Da meine Hündin einen Maulkorb anhatte, konnte sie den Angriff des Hundes weder mit der Schnauze abwehren, weder den Hund halten noch beissen. Sie hatte mit Maulkorb und kurzer Leine keine Chance gegen diesen Hund. Hat dann aber so gut es ging versucht, sich gegen den Angriff dieses Hundes zu wehren. Durch die lange Schnur der Flexileine haben sich beiden Hunde in diese verwickelt, sodass ich zuerst die Beiden von der Schnur lösen musste. Ich schlichtete dann sofort den Streit zwischen den beiden Hunden, indem ich meinen Rottweilerhündin am Halsband zurücknahm.

Anschliessend gingen wir beide weiter und der Herr rief mir noch hinterher, dass er mit dem Kantonstierarzt Dr. Brunner sehr gut befreundet sei und eine Anzeige machen würde! Eigentlich hätte ich eine Entschuldigung von diesem Herrn erwartet. Ich machte mir dann keine weiteren Gedanken mehr, denn schliesslich hat ja sein Hund meine Hündin angegriffen und meine hat sich nur gewehrt!
Offenbar machte dieser Herr am selben Abend eine Anzeige bei der Schaffhauser Polizei und am nächsten Morgen um neun Uhr bekam ich schon ein Telefon von der Sekretärin des Schaffhauser Kantonstierarztes Dr. Brunner. Diese wollte bei mir zuhause noch am selben Tag einen Termin mit mir abmachen um meine Version zu diesem „Vorfall“ anzuhören. Ich fragte sie, ob ich auch zu ihr ins Büro kommen könnte. Doch sie verneinte und wollten unbedingt zu mir nach Hause kommen. Ich fand das schon ein bisschen komisch und fragte zu Sicherheit nach, ob sie denn meinen Hund holen komme. Sie verneinte dies und sagte mir, sie wolle nur den Sachverhalt klären. Dies tönte für mich noch logisch und ich war beruhigt, dass sie auch meine Version hören wollte und machte mit ihr so schnell wie möglich einen Termin ab.

Leider bin ich einer bitteren Lüge aufgelaufen, denn die Sekretärin des Veterinäramtes erschien bei mir in Begleitung eines Polizisten und ich bekam als allererste den Befehl; ich solle der Hündin den Maulkorb anziehen und sie dem Polizist übergeben. Ich war derart unter Schock, dass ich alles getan habe was mir befohlen worden ist und mir blieb ja auch keine andere Wahl übrig. Noch immer unter Schock, fragte ich den Polizisten noch, weshalb er denn die Hündin wolle, er sagte; ich komme sofort wieder zurück und lief schnell mit meinen Hund die Treppe hinunter, wobei meine Hündin sich dagegen sträubte. Sie wollte nicht mitgehen und verstand überhaupt nicht was mit ihr geschah. Er verstaute dann meine Hündin in sein Auto und kam nochmals die Treppe hoch. Ich wollte sofort wissen, was jetzt mit meinem Hund passiert. Dabei erhielt ich nur die Antwort; ich soll mich beim Kantonstierarzt melden. Auf alle meine Fragen bekam ich keine Antwort. Es wurde mir nicht einmal gesagt, wohin sie meinen Hund nun bringen würden. Meine Hündin wurde von Amtes wegen regelrecht verschleppt!

Erst als meine Hündin schon ins Auto verfrachtet worden war, konnte ich dann meine Version des Vorfalls erzählen, daraufhin sagte die Sekretärin des Kantonstierarztes Dr. Brunner, Frau Blaser, sie habe eine andere Aussage von dem Herrn, welcher die Anzeige gemacht hätte. Ich machte sie darauf aufmerksam, dass diese Aussage nicht der Wahrheit entspreche und behaarte auf meiner Version des Vorfalls. Sie meinte dann lakonisch; dass in so einem Fall immer zu Gunsten der Öffentlichkeit entschieden würde und sie müsse mir ja dann nicht erklären was dies heisse!

Damit gab sie mir zu verstehen, dass einmal mehr ein Hund wegen seiner Rasse und wegen falschen Behauptungen eingeschläfert wird, ohne den Sachverhalt seriöse abzuklären! Laut dieser Aussage der Sekretärin des Veterinäramts Schaffhausen, kann also einfach irgendjemand etwas behaupten und dazu noch erwähnen, dass er mit dem Kantonstierarzt sehr gut befreundet ist und schon wird ohne Wenn und Aber ein unschuldiger Hund getötet.
Sekretärin und Polizist verliessen dann meine Wohnung und meinten noch, ab morgen sei der Kantonsveterinär Dr. Brunner wieder im Büro zu erreichen.

Als ich den Kantonstierarzt von Schaffhausen Herrn Brunner am nächsten Tag endliche erreichen konnte, wollte er mir dann auch keine Auskünfte über den Aufenthalt und über das Schicksal meiner Hündin geben. Er meinte noch; dass er sich zuerst alles überlegen würde und fügte noch hinzu, meine Version interessiere ihn nicht! Er werde jetzt abklären, ob meine Hündin gefährlich sei und ich müsste ihn jetzt nicht jeden Tag anrufen und er würde mir dann schon Bescheid geben.

Am Donnerstagabend rief er mich dann an um mir mitzuteilen, dass ich mit meiner Rotweilerhündin am darauffolgenden Samstag einen Wesenstest machen müsse. Nach diesem Test sagte mir die Wesenstestprüferin Frau Dr. Niggli, dass ich noch in derselben Woche Bescheid bekäme. Da ich leider von keiner Seite mehr etwas hört, habe ich immer wieder beim Kantonstierarzt über den Stand der Dinge nachgefragt und bekam immer dieselbe Antwort und die lautete: Er hätte jetzt keine Zeit dafür und hätte andere wichtige Dinge zu erledigen. Ausserdem müsse er den Wesenstest zuerst auswerten!

Bis heute habe ich weder meine Hündin zurückbekommen noch Bescheid vom Veterinäramt erhalten und dies seit Mitte September 2010. Ausserdem ist es sehr fragwürdig, dass ausgerechnet ein Kantonstierarzt einen Wesenstest auswerten darf! Solche Tests müssen von seriösen und unabhängigen Fachleuten ausgewertet werden und nicht von einem Kantonstierarzt, der keine Ahnung hat von Hunden geschweige noch die dazu unabdingbare qualifizierte Ausbildung besitzt!
Wir vermissen und lieben unsere Hündin „Nessi“ sehr. Für uns ist sie ein liebevolles Familienmitglied, ein Lebewesen und nicht ein Schrank, denn man einfach mal irgendwo hinstellt. Sie ist ein Teil unsere Familie, doch dies scheint den Kantonstierarzt Dr. Brunner nicht zu interessieren. Für ihn sind offenbar Tiere nur eine unbeseelte Waren, mit der man umgehen kann wie man will.

Ein Kantonstierarzt mit so einer verwerflichen Einstellung zu Tieren, ist wohl fehl am Platz. Wir brauchen Kantonstierärzte, die Tiere als Lebewesen sehen und behandeln! Da wir uns grosse Sorgen machen um unsere Hündin und inzwischen bemerkt haben, dass wir regelrecht über der Tisch gezogen und reingelegt worden sind und der Beamtenwillkür dieses Kantonstierarztes total ausgeliefert sind, haben wir eine Anwältin eingeschaltet und die unrechtmässige „Vorsorgliche Beschlagnahmung“ - die nur auf Grund unhaltbarer Beschuldigungen und Lügen und offenbar als Freundschaftsdienst –angeordnet worden ist, Rekurs bei zuständigen Volksdepartement eingereicht. Wir wollen unsere schuldlose und von uns allen geliebte Hündin wieder wohlbehalten zurückhaben. Interessant ist, dass der Hund des Freundes des Kantonstierarztes nie einen Wesenstest machen musste!

Sind wir wirklich so weit in der Schweiz, dass wir Hundehalter und unsere Hunde unfähigen Kantonstierärzten und Behörden derart ausgeliefert sind? Wie können wir uns und unsere Hunde vor so einer unglaublichen Behördenwillkür schützen?! Dieselbe Situation gab es schon einmal in den 30iger Jahren. Damals hat man ebenfalls dasselbe Unrecht an unschuldigen Menschen begangen! Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Und wir kämpfen gegen das Unrecht an, das unserer Hündin „Nessi“ durch diesen ungeheuerlichen Akt der Beamtenwillkür widerfahren ist!

Freundliche Grüsse
Heidi Hefti
8207 Schaffhausen
078 756 96 13

aus Deutschland:
0041(4152)

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