“Am Montag werden 7 Welpen die vor 2 Wochen am Strand gefunden worden sind, getötet. Die Welpen sind jetzt 5 Wochen alt und American Bulldogs.
Das Tierheim will aus Angst ihr Lizenz zu verlieren, die Welpen nicht abgeben. Diese könnten nämlich in Bielefeld untergebracht werden. Fahrkette ist organisiert.
Das Justizministerium lehnt eine Vermittlung aber ab, begründet es damit, dass die Hunde nach dem 17. März 2010geboren worden sind und als gefährlich gelten.
Bitte helft uns zu protestieren und schickt eine Email an das Justizministerium:
jm@jm.dk
Facebook Gruppen dazu:
http://www.facebook.com/group.php?gid=101159213271085
http://www.facebook.com/group.php?gid=141245379223030
Die Welpen sind hier:
The puppies are at Dyrevaernet, the contact person is Nina Amdi Carlsen Tlf. +45 40 30 64 68
nina@dyrevaernet.dk
http://www.dyrevaernet.dk
In der Zeitung (in dänisch)
http://ekstrabladet.tv/nyheder/112/article1375022.ece
Der neuste Stand hier im Forum
http://www.boerboel-info.de/wbb3/index.php?page=Thread&postID=72070
Mit Bitte um Weiterleitung !
UPDATE 12.07.2010
Die Welpen sollen noch nicht getötet worden sein, da das Tierheim die Verantwortung an die Polizei abgetreten hat, die wohl eine Rassebestimmung in Auftrag gegeben haben.
http://www.dr.dk/Nyheder/Indland/2010/07/12/162715.htm
(Übersetzung ohne Gewähr, auf der Seite ist auch ein Video der Welpen zu sehen)
Es ist also noch Zeit, Euren Protest nach Dänemark zu schicken - Bitte tut es für diese Welpen und die anderen Hunde, die in Dänemark einer ungewissen Zukunft entgegensehen…
Petition zur Abschaffung des Gesetzes:
http://www.gopetition.com/petitions/repeal-the-breed-ban-in-denmark.html
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TASSO-Newsletter
Fangen verboten, Töten erlaubt:
Internationales Walfangverbot droht zu kippen
Ab 21. Juni 2010 tagt die Internationale Walfangkommission (IWC) in Marokko. Dort könnte das seit 1986 bestehende Verbot des kommerziellen Walfangs nun gekippt werden. Die aktuellen Pläne der Kommission, die kommerzielle Jagd auf Wale nach fast 25 Jahren wieder zuzulassen, könnten für gewaltigen Zündstoff sorgen. Der erbitterte Kampf zwischen den Gegnern und Befürwortern des kommerziellen Walfangs würde dadurch erneut angeheizt werden. Der Vorschlag der Kommission sieht vor, das Walfangverbot grundsätzlich beizubehalten, das Töten von Walen jedoch unter Auflagen zuzulassen. Gleichzeitig sollen die Walfangnationen Japan, Norwegen und Island, die ungeachtet des Verbotes jedes Jahr teilweise über 2.000 Wale gejagt haben, eine Ausnahmegenehmigung für kommerziellen Walfang erhalten. Dafür würde der IWC Quoten festsetzen und auf alle Walfangboote einen Beobachter schicken. Die Kommission geht offensichtlich davon aus, dass sich die Zahl der getöteten Tiere mit der neuen Quotenregelung reduzieren lässt. Japan gilt als Hauptinitiator der neuen Bestrebungen, das Walfangverbot zu kippen.
Australiens Außenminister Stephen Smith hätte den Zeitpunkt seines Protestes gegen Japan nicht besser wählen können. Am Freitag, nur wenige Tage bevor der IWC in Marokko tagt, hat er erklärt, Japan vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag anklagen zu wollen. Damit soll das sogenannte wissenschaftliche Walfangprogramm, das Japan in den Gewässern südlich von Australien betreibt, gestoppt werden. Japan verteidigt sein Walfangprogramm mit wissenschaftlicher Notwendigkeit und Forschung.
Protestieren Sie hier gegen die Aufweichung des Walfangverbotes!
© Copyright TASSO e.V.
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Tierschutz
Illegaler Handel mit Hundewelpen - Deutsche und polnische Tierschützer starten Aufklärungskampagne
Das frühlingshafte Wetter beschert den Basaren in der deutsch-polnischen Grenzregion einen regen Zulauf. Mit den Kunden zieht es auch wieder Händler mit fragwürdiger �Ware� in die Nähe der Handelsplätze: Aus Kartons oder aus den Kofferräumen von Autos heraus bieten sie Hunde und Katzen zu Billigpreisen zum Kauf an. Was viele Tierfreunde nicht wissen: Die jungen Tiere sind meist todkrank, die Papiere gefälscht. Der Deutsche Tierschutzbund sowie der Tierschutzverein für Berlin und Umgebung, der Landestierschutzverband Brandenburg und die Ortsgruppe Stettin des Polnischen Tierschutzbundes TOZ starten deshalb eine große Aufklärungskampagne.
�Viele der auf den Märkten angebotenen Tiere sind weder geimpft noch bei Kräften�, warnt Wolfgang Apel, der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und des Tierschutzvereins für Berlin. �Etliche Käufer merken erst nach ihrer Rückkehr nach Deutschland, dass das vermeintliche Schnäppchen kostspielig wird�, erklärt Apel. Weil sie sich die zu erwartenden Kosten der tierärztlichen Behandlung nicht leisten können, geben sie die Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes ab. Dort ringen die Tiere nicht selten mit dem Tod, weil oft jede Hilfe für sie zu spät kommt. Allein das 60 Kilometer von der polnischen Grenze entfernte Tierheim Berlin versorgt und betreut jährlich bis zu 120 Hundewelpen, deren Ursprung in Polen vermutet wird. Auch das Tierheim in Stettin spürt die Auswirkungen des unkontrollierten Handels.
Der Startschuss für die Kampagne fällt am Samstag, 8. Mai, ab 11 Uhr auf dem Grenzmarkt von Osinow Dolny hinter Hohenwutzen. Deutsche und polnische Tierschützer werden Handzettel an Kunden, aber auch Händler verteilen. Ziel der Kampagne ist es, über die Risiken des Hundekaufs aufzuklären und potenzielle Kunden vom Tier-Erwerb abzuhalten. �Nur, wenn den dubiosen Händlern die Kunden ausbleiben, können wir das Leid der Tiere beenden�, sagt Renate Seidel, Vize-Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes. �Und den fragwürdigen Züchtern wird so die Existenz entzogen.�
Quelle:
DEUTSCHER TIERSCHUTZBUND e.V.
http://www.tierschutzbund.de/3984.html
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Tierschutz
Igel im Frühjahr
Achtung:
Für in menschlicher Obhut überwinterte Igel gilt: Aussetzen erst dann, wenn die Nachttemperaturen +8° nicht mehr unterschreiten Die Natur muß ausreichend Unterschlüpfe bieten und die Insekten müssen als Futter für die Igel reichlich vorhanden sein. Man sollte sich nicht täuschen. Im Freien
überwinterte Igel werden schon gesichtet. Dennoch ist es für unsere Schützlinge noch zu früh!!!!!!
Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte…
… und die alljährlichen Igelprobleme beginnen aufs Neue. In diesem Jahr hat sich der Frühling schwer getan, zu uns zu kommen, aber jetzt waren die letzen Tage doch recht mild und die Natur ist mächtig voran gekommen. Die ersten Igel sind aus dem Winterschlaf erwacht. Sie haben es noch schwer, denn als Insektenfresser finden sie jetzt noch keine ausreichende Nahrung.
Nach dem Erwachen aus dem Winterschlaf, der ja kein Schlaf in unserem Sinne ist, braucht der Igel zunächst einmal seine Ruhe, um sich wieder an die aktive Phase zu gewöhnen. Das Herz schlägt wieder schneller, die Körpertemperatur steigt an, die Atmung wird tiefer und schneller. Die Speckschicht ist dahin geschmolzen und der Stachelbalg schlottert ihm um den
mageren Körper.
Essen, Trinken und …
Die ersten Schritte sind nach den Stunden des Aufwachprozesses wackelig und langsam. Jetzt braucht unser stacheliger Freund erst mal Wasser, egal, ob aus der Pfütze, dem Bächlein oder auch den Tau von Pflanzen und Gräsern. Und dann begibt sich der wandelnde Kaktus auf Futtersuche. Igel haben kein Revierverhalten, wie viele andere Tiere und sie jagen auch nicht. Es ist ein Suchen und Finden. Der Igel, als dämmerung- und nachtaktives Tier hat kein besonders gutes Sehvermögen, aber er hört und riecht ausgezeichnet und so
findet er seine Nahrung. Auf der Nahrungssuche muss er noch weite Strecken zurück legen. Die Gefahr ist daher groß, von einem Auto erwischt zu werden.
…Partnersuche
Das Gleiche gilt für die bald beginnende Partnersuche. Schon liegen die ersten Kandidaten wieder platt gefahren auf den Straßen. Bei angepasster Fahrweise wären viele Tieropfer zu vermeiden. Dem Igel hilft sein angeborenes Verhalten - einrollen und abwarten bis die Gefahr vorbei ist - gar nicht, wenn ein Auto im Spiel ist. Und ein toter Igel lernt nicht mehr.
Dennoch, so scheint es manchmal, daß einige Igel einen Lernprozess durchzumachen. Manche schätzen ab, ob nun das rasche Weglaufen oder das Einrollen das Überleben sichert.
Gefährdeter Lebensraum - Verletzungen…
Der Igel, als Kulturfolger des Menschen, hat in unserem Umfeld leider nicht das Paradies gefunden. Jetzt werden die Gärten wieder fein gemacht. Altes Gesträuch wird entfernt und damit mancher Igelunterschlupf. Schadhafte Zäune werden ausgebessert und damit manchem Igel der Weg in bessere Nahrungsgründe versperrt. Aber auch beim Kompostumsetzen wird in den Haufen hinein gestochen und den einen oder anderen Igel erwischt es böse. Da der Igel im Dreck lebt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß sich Wunden infizieren und,
besonders wenn es wärmer wird, dass Fliegen ihre Eier in die infizierten Wunden legen. Die rasch schlüpfenden Maden fressen den Igel bei lebendigem Leibe.
Sie sehen, nicht nur im Herbst und bei den berühmten “Unter-600-g-Körpergewicht” brauchen Igel Hilfe. Mit Achtsamkeit können wir erreichen, dass viel weniger Tiere zu Opfern unseres Handelns werden. Die beste Hilfe für Igel ist natürlich, ihnen einen Lebensraum zu lassen oder zu bereiten, wo sie sich satt fressen und ihre Jungen großziehen können; wo sie sich
ungefährdet zum Ruhen in ihre selbst gewählten Unterschlüpfen zurückziehen können. Hilfe ist auch, Gefahren zu erkennen und abzuwenden. Wenn menschliche Hilfe bei Krankheit oder Verletzung unumgänglich ist, dann sollte sie unbedingt sachkundig sein. Das Gleiche gilt für die Aufzucht verwaister Igelsäuglinge, die ab Ende Mai, Anfang Juni bis in den September hinein, zu erwarten sind. Das ist landschafts- und witterungsgebunden unterschiedlich.
…fehlende Nahrung…
Wir haben es uns leider gedankenlos zur Gewohnheit gemacht, so genannte Unkräuter mit Stumpf und Stiel auszurotten und dafür Pflanzen einzusetzen, die uns gefallen, die bei uns gedeihen. Aber: Die heimischen Pflanzen sind die Kinderstube der heimischen Insekten = Igelnahrung. Fehlen sie, fehlen
Arten und das bedeutet eine Reduzierung der Nahrungsvielfalt für den Igel.
Die eingebürgerten, für uns sehr schönen Pflanzen, bieten der heimischen Insektenwelt gar nichts. So verringern wir alljährlich die Artenvielfalt in unserem Umfeld etwas mehr. Dazu kommt noch die Verletzungsgefahr der Igel durch Gartengeräte, besonders so genannte Rasentrimmer, die gedankenlos
eingesetzt werden unter überhängendem Strauchwerk, Büschen etc.
… Gefahr durch Gift und Gartenteich
Und dann geht es auch schon wieder los mit der Giftspritze. Alle Nahrungstiere des Igels werden vernichtet, die vergifteten, leicht zu erhaschenden Tiere belasten auch die Igel. In manchen Gärten wird an einem Platz Unrat aus dem Garten aufgehäuft und schließlich ohne großes Nachdenken angezündet und verbrannt. So mancher Igel verbrennt mit. Wer sich jemals
verbrannt hat, weiß, wie weh es tut.
Noch immer sind viele unserer so beliebten Gartenteiche Todesfallen für Igel, wenn die Seiten steil und ohne Ausstiegshilfen sind. Igel können zwar schwimmen, aber sie erschöpfen sich leicht und müssen dann ertrinken. Nicht
zugedeckte Kellerschächte oder andere diverse Gruben wurden schon so manchem Tier zum Verhängnis.
Igel leben nachweislich seit der Kreidezeit auf diesem Planeten. Bemühen wir uns alle darum, dass uns der kleine sympathische nachtaktive Kobold noch lange erhalten bleibt. Ich hoffe, daß Sie alle mit Wohlwollen, offenen Auges und wachen Sinnes auch für die kleinen stacheligen Sympathieträger durch das
Jahr gehen.
Igel gefunden - und nun?
Jetzt rennen sie wieder - eigentlich in der Dämmerung und nachts, sowie im Morgengrauen - die Igel. Schon wieder finden wir angefahrene oder überfahrene Igel an den Straßenrändern, aber auch durch Gartengeräte verletzte oder kranke Tiere. Sie sind aus dem Winterschlaf erwacht und sind damit beschäftigt, ihre verlorenen Fettreserven wieder aufzufüllen und natürlich - einen Partner/Partnerin zu finden. Leider ist unser Umfeld, in
dem die Igel als Kulturfolger leben müssen, weil ihre angestammten Lebensräume weitestgehend zerstört und verändert sowie von Straßen durchzogen sind, nicht mehr igelfreundlich. Bei angemessener Fahrweise müßten nicht so viele Igel ihr Leben auf der Straße lassen. Manchmal sind
sie nur verletzt u. benommen u. sterben hinterher, weil niemand hilft.
Nehmen wir einen verletzten Igel auf, braucht er tierärztliche Hilfe, denn die Verletzungen infizieren sich, eitern, Fliegen setzen sich darauf und legen ihre Eier ab. Die Maden fressen zwar das infizierte Gewebe und die Absonderungen, aber alles was frißt, scheidet auch aus und das wieder ist für die Igel gefährlich - giftig. Also - Igel umgehend vom Tierarzt
behandeln lassen oder in einer qualifizierten Igelstation. Pflege
Pflegen kann man das Tier auch zuhause. Dazu bekommt es eine große Kiste - wenn es geht 1 1/2 qm groß -, die mit Zeitung ausgelegt ist. Dazu braucht der Igel ein kleines Schlafhaus mit einem etwa 10×10 cm großen Einschlupfloch, ausgelegt mit Zeitung u. angefüllt mit Knüllpapier oder
Haushaltsrollenpapier. Blumenuntersätzer aus Ton, glasiert, eignen sich hervorragend als Trink-u. Freßschälchen. Wasser muß immer zur Verfügung stehen. Als Futter eignen sich gekochte. Hühnerflügel, gekochtes Geflügelfleisch mit etwas Kleie. In der Pfanne gestocktes frisches Tartar, Katzenfutter mit ein paar Tropfen Maiskeimöl und etwas Kleie als
Ballaststoff.
Igel sind keine Nagetiere, sondern Insektenfresser - also keinen Salat, keine Banane oder Nüsse füttern. Kann das Tier nicht selbstständig fressen, wird die Nahrung so stark zerkleinert, daß sie mit einer Spritze aufgezogen werden kann und man nimmt das Tierchen in Rückenlage in die Hand u. sucht
mit dem Konus der Spritze das Mäulchen und gibt die Nahrung sehr langsam hinein. Bitte darauf achten, ob der Igel schluckt. Die Nahrung wird bei sehr geschwächten Tieren früh morgens u. abends gereicht. Die Anweisungen der Tierärzte oder Igelstation sind zu beachten bzgl. Medikamenteneingabe,
Bäder, etc. wenn der Igel nicht ständig transportiert u. damit gestresst werden soll.
Häufig findet man jetzt auch am Tag Igel, die ungeschützt in der Sonne liegen oder auf wackeligen Beinchen umherlaufen.
Ist der gefundene Igel pflegebedürftig?
Am Tag gefundene Igel sollten uns immer aufmerksam machen, denn der Igel ist von Natur aus ein dämmerungs- und nachtaktives Tier. Selten ist der Grund für die Sichtung am Tage eine Störung im Schlafnest. Meist ist es eine bakterielle Erkrankung in Folge einer starken Verwurmung.
Die Igel wirken mager, walzenförmig, ihre Augen sind keine hervorstehenden halbkugelförmigen schwarzen Knöpfchen, sie sind eher schlitzförmig oder gar nicht geöffnet und tiefliegend. Es kann sein, daß der Igel am Tag sehr unruhig herumläuft. Seine Hinterlassenschaft ist kein braunes festes Würstchen, sondern grünschleimig, manchmal blutig.
Achtung: Igel leben am Boden, also im Dreck Krankheitserreger, die den Igel schwächen, können auf Menschen übertragen werden, z. B. Eitererreger und
Salmonellen, etc. Mit ausreichender Hygiene - Händewaschen mit Seife u. Nutzung von Handschuhen im Umgang mit den Tieren, sowie Sauberhaltung der Gehege und Näpfe besteht für den Menschen keine Gefahr! Für die Unterbringung der kranken Igel gilt das Gleiche wie für verletzte Igel, auch was über die Fütterung gesagt wurde.
Aber: Ein scheinbar unterernährter Igel ist einfach in der Regel krank. Krankheit mit Futter u. Unterbringung heilen zu wollen ist illusorisch. Die Tiere werden so einfach mit Liebe zu Tode gequält. Kranke Tiere brauchen tierärztliche Behandlung. Das heißt - zunächst einmal die Infektion behandeln, den Igel stabilisieren. Eine Kotuntersuchung zur Bestimmung der
Parasitenarten ist zwingend erforderlich. Erst wenn der Igel stabil ist und frißt, darf entwurmt werden. Wurmmedikamente sollen den Wurm im Inneren des Igels umbringen und belasten auch den Igel, Ein kranker schwacher Igel kann daran sterben.
Noch ein Hinweis:
Kranke und verletzte Tiere brauchen nicht nur im Herbst unsere Hilfe, sondern ganzjährig. Die berühmten 600 g im Herbst beziehen sich nur auf Tiere, die evtl. spät geboren sind und bei Frosteinbruch noch mit einem Gewicht von unter 600 g herumlaufen. Auch sie sind in der Regel nicht einfach unterernährt, sondern verwurmt und krank, weil sie nicht mehr die geeignete Nahrung in ausreichender Menge fanden und letztendlich nur noch Würmer und Schnecken aufnahmen, die Zwischenwirte ihrer Innenparasiten.
Igelbabies - noch ist es nicht so weit, ab Juni muß man damit rechnen!
Wenn Igelbabies gefunden werden (zu erwarten zwischen Juni und September):
Fühlt sich das Tierchen kühl an - auf ein Tuch legen, handwarme Wärmflasche darunter, zudecken. Mit einer Pipette oder Spritze ohne Nadel handwarmen Fencheltee tropfenweise ins Mäulchen geben. Darauf achten, daß das Tierchen schluckt. Schnellstens Kontakt mit einer qualifizierten Igelstation
aufnehmen!
Kein Versuch mit irgendeiner Milch - das führt zu Ernährungsstörungen, die tödlch ausgehen. Igel sind Säugetiere das heißt - sie brauchen in der frühen Zeit ihres Lebens die Milch ihrer Mutter. Wenn die Mutter aber unauffindbar
ist, müssen sie mit einer speziellen, verträglichen Milch ernährt werden, die der Muttermilch ähnlich gemacht wird. Dann muss man wissen, wie alt etwa das Tierchen ist, um sagen zu können, wieviel Milch zu viewielen Mahlzeiten gegeben werden muß, wann man mit Zusatznahrung anfängt und was ganz wichtig
ist: nach der Fütterung ist das “Toiletting”, also das Ermöglichen von Ausscheidungen überlebenswichtig!
Igel dürfen als Futter keine Milch bekommen - sie vertragen sie nicht, sondern reagieren mit tödlichen Durchfällen (sie schlecken sie gern, weil sie süßlich ist. Leider wird ihnen von Menschen in guter Absicht noch immer Milch gereicht ! )
Als Säugetiere brauchen aber Igelbabies bis zu einem gewissen Alter die Muttermilch, bzw. eine der Muttermilch ähnlich gemachte Ersatzmilch.
Hinweis:
Unter www.pro-Igel.de gibt es einen Hinweis auf Merkblätter. Eines davon hat das Thema Aufzucht von Igelsäuglingen. Man kann es mit einem Doppelklick öffnen und wertvolle Hinweise finden. Das gleiche gilt zu allen hier besprochenen Themen.
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Hallo,
ich wende mich heute mit einem besonderen Notfall an euch.
Für diese Tiere geht es um alles oder nichts.
Wir können sukzessive Kaninchen aus einem Labor übernehmen.
Einige Tiere kon
nten schon auf Pflegestellen verteilt und in Endstellen vermittelt werden.
Allerdings werden in 2-wöchigem Abstand weitere kommen, ca. 15.
Ganz genau können wir das im Vorfeld leider nicht sagen, da der Infofluß etwas schleppend ist.
Dann macht der Arzt mal spontan Urlaub und die Tiere kommen doch erst später….usw. usw.
Sicher sind wir uns immer erst, wenn ein Tier endlich angekommen ist…
Zu den Tieren selbst.
Es sind immer max. 3 kg schwere mittelgroße Kaninchenweibchen in der Farbe Chinchilla (siehe Bild).
Diese Tiere kannten bisher nur das Labor.
Sie haben dort monatelang allein in kleinen Boxen ohne Einstreu und Heu, nur mit Pelletfutter, gelebt.
Für sie ist jetzt wirklich alles neu - selbst der Sonnenschein.
Es wurden an ihnen “nur” Augen-Laser-Versuche unternommen.
Sie sind gesundheitlich okay und auch bereits geimpft, das übernimmt die Kontakt-Tierärztin.
Ich bitte euch von Herzen uns zu helfen.
Wer kann ihnen eine PS oder Endstelle bieten?
Diese Woche startet eine neue Versuchsreihe, wir sitzen aber noch auf den Tieren von der letzten. D.h wir können zur Zeit die neuen nicht aus dem Labor holen…
Jedes Tier für das wir keinen Platz finden muss euthanasiert werden.
Ich selbst nehme nächste Woche zwei Weibchen auf, auch diese Beiden suchen natürlich noch nach einem schönen Endplatz!!!
Auch wenn sie größer aussehen sind sie nur mittelgroß!!!
Sie befinden sich in der Nähe von Lübeck, Schleswig-Holstein, werden aber bundesweit vermittelt.
Kontakt:
kathrin@tierische-engel.de oder 0163 - 7846274
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